Fragen und Antworten
Beeinflusst eine Ejakulation kurz vor der Bestimmung des PCA3-Scores das Testergebnis?
Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass der PCA3 Score von einer Ejakulation kurz vor der Bestimmung des PCA3-Scores beeinflusst wird. PCA3 wird ausschließlich von Prostatakrebszellen gebildet, mit anderen Worten, PCA3 ist krebsspezifisch. Anders als beim PSA-Wert, wird der PCA3-Score nicht durch krebsunabhängige Veränderungen in der Prostata beeinflusst, wie zum Beispiel der gutartigen Prostatavergrößerung, Prostataentzündungen oder mechanischen Einwirkungen wie Fahrradfahren, Tastuntersuchungen oder der Ejakulation.
Für die Bestimmung des PCA3-Scores müssen die ersten 20-30 mL Urin direkt nach einer Prostatatastuntersuchung aufgefangen werden (PCA3 Hintergrund-Informationen). So wird sichergestellt, dass genügend Prostatazellen im Urin für die PCA3 Analyse vorhanden sind. Je höher der PCA3 Score ausfällt, umso wahrscheinlicher wird es, dass man Krebs in einer Prostatabiopsie finden würde. Es ist unwahrscheinlich, dass die Zahl von Prostatakrebszellen nach der Tastuntersuchung für den PCA3-Score bei einer vorherigen Ejakulation ansteigt.


